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Ins eiskalte Wasser geworfen…

25. April 2017 - Führungskompetenz, Generelles, Selbstbewusstsein, Ziele erreichen
Ins eiskalte Wasser geworfen…

Vom Teamkollegen zum Vorgesetzten

Neulich unterhielt ich mich angeregt mit Christian (Name geändert) über den Zusammenhang von zwischenmenschlichen Fähigkeiten und einer zeitgemäßen Führungskompetenz.

Dabei erzählte er mir, wie es für ihn war, als er nach seinem Studium vor ca. zwei Jahren bei einem großen Softwareunternehmen als Junior Softwareentwickler anfing:

Einige im Team waren in seinem Alter, Vorgesetzte und Kunden hätten jedoch vielfach seine Eltern sein können. Anfangs machte ihm der Job noch total viel Spaß: Die Projekte waren interessant und oft unternahm man nach Feierabend noch etwas gemeinsam.

Nach einiger Zeit wurde ihm dann die Teamleitung übertragen und so war er von einem Tag auf den anderen der disziplinarische Vorgesetzte seiner bisherigen Kollegen.


Schlagartig änderte sich die Stimmung im Team

Wo er vorher noch ein anerkannter Mitarbeiter war, begegnete man ihm jetzt mit angespannter Vorsicht.

Ein paar Teammitglieder hatten sich offensichtlich ebenfalls Chancen ausgerechnet, den Posten der Teamleitung zu übernehmen.

Bereits nach kurzer Zeit bemerkte Christian, dass seine Anordnungen nicht von allen im Team bzw. nur teilweise umgesetzt wurden.

Anstatt Respekt und Anerkennung, erntete er vielfach Missachtung oder gar offenen Widerstand.

In schlaflosen Nächten wälzte er sich hin und her, immer auf der Suche nach einer Lösung. Dementsprechend unausgeschlafen und nervös, wurde er von Tag zu Tag ungeduldiger.

Christian beschrieb das so: „Sobald ich Informationen und Abläufe einmal nicht haarklein und lückenlos vorschreibe, kommen die einfachsten Projektabläufe immer wieder ins Stocken. Vereinbarungen werden nicht eingehalten, ständig werden Termine verschoben. Es ist das reinste Chaos!

Auch Kunden und Vorgesetzte werden langsam sauer und ich weiß auch schon langsam nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Wenn mir dann mal der Kragen platzt, flattert mir am nächsten Tag prompt die Krankschreibung auf den Tisch oder Mitarbeiter machen ganz einfach „Dienst nach Vorschrift“.

Ich fühle mich langsam wie ein Kindermädchen. Das sind doch alles erwachsene Leute, die eigentlich wissen müssten, worauf es ankommt.“

Als ich mich bei Christian erkundigte, ob er denn schon mal Führungskräfte-Programm besucht habe, winkt er genervt ab, als er antwortet: „Da es in der Firma im Moment ziemlich hoch hergeht und ich eh schon viel zu viele Überstunden machen darf, bin mich mir sicher, dass mir ein derart kosten-und zeitaufwändiger Kurs wohl nicht genehmigt werden würde!“

Resigniert fügt er noch an, er käme schon klar und würde „die Kuh schon irgendwie vom Eis holen“. Bevor wir uns verabschiedeten, drückte ich ihm noch meine Visitenkarte in die Hand und wünschte ihm weiterhin viel Kraft und gutes Gelingen.


Flucht ist keine Lösung

Ein paar Wochen nach unserem Gespräch rief Christian mich total aufgebracht an. Er kam gerade aus dem alljährlichen Mitarbeitergespräch mit seinem Vorgesetzten.

Sein Chef hatte ihm eröffnet, dass er mit Christians fachlichen Leistungen und denen als Teamleiter sehr unzufrieden sei. Kunden und Mitarbeiter hätten sich über ihn und sein Team beklagt. Er und seine Mitarbeiter seien wiederholt „ausgerastet“ und laut geworden. Auch die Zahlen und Zielvorgaben wären weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Sein Vorgesetzter hatte ihm vorgeschrieben, dass Christian bis zum nächsten Mitarbeiergespräch in 6 Monaten an seiner Team-und  Kundenorientierung zu arbeiten habe.

Christian war stinkesauer als er sagt, dass er sogar darüber nachdenke zu kündigen.

Nachdem wir seine Situation kurz analysiert hatten, dämmerte es ihm, dass er bei einem Wechsel der Arbeitsstelle über kurz oder lang vor den gleichen Herausforderungen stehen würde.


Die Instrumente zeitgemäßer Führungskompetenz

In den folgenden Wochen begleitete ich Christian mit Coaching zu Themen der Führungskompetenz. Er erfuhr alles über zeitgemäße und wertschätzende Kommunikation, Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Selbst-und Fremdbild, Rhetorik & Lösungsfokussierung, Wahrnehmungskanälen, Realitätsfilter und Zeit-sowie Selbstmanagement.

Vieles davon konnte er sofort in die Praxis umsetzen. Oft war er total erstaunt, wie leicht er mit diesen Methoden wieder Motivation und Leichtigkeit in sein Team bringen konnte.

Bald gelang es ihm mit Widerständen flexibler umzugehen, dabei ruhiger und souveräner zu bleiben. Wo vorher Druck stets nur Gegendruck erzeugte, wurde die Stimmung im Team immer besser. Kurz: die Arbeit machte ihm und seinem Team wieder deutlich mehr Spaß.

Er wirkte erleichtert, als er erzählte, dass sein Team nun die Verantwortung mit übernahm und – fast ganz ohne Kontrolle – wieder super funktionierte.

In der letzten Coaching Sitzung betonte Christian, dass er wirklich sehr froh und erleichtert sei, Menschen jetzt vermehrt durch Motivation und Anerkennung führen zu können. Er selbst fühle sich dadurch deutlich sicherer und bekäme sogar von seinem Team inzwischen Respekt und Anerkennung.

Nicht ohne Stolz berichtete er, dass das auch dem Chef aufgefallen sei, der ihm im letzten Mitarbeitergespräch die nächste Etappe auf der Karriereleiter in Aussicht stellte.


Wir werden vollgepumpt mit Zahlen, Daten und Fakten

Mit einem nachdenklichen Schmunzeln verabschiedete sich Christian als er sagte: „Das, was ich im Coaching gelernt habe, gehört eigentlich in unsere Schulen“.

Da konnte ich ihm nur voll und ganz zustimmen. Denn genau das habe ich zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn auch oft gedacht: Wir werden vollgepumpt mit Zahlen, Daten und Fakten. All das, was wir jedoch dringend benötigen, um Menschen zu inspirieren, motivieren und zu überzeugen, das lernen wir oft erst durch bittere Erfahrungen. Dabei weiß aus leidvoller Vergangenheit sehr genau, wovon ich da spreche.

Über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg, enorme Beträge und viel Zeit in Fort-und Weiterbildungen investiert. Inzwischen begleite und trainiere ich seit über 25 Jahren Berufseinsteiger und Führungskräfte bei der Vertiefung ihrer zwischenmenschlichen Kompetenzen. Aus meiner alltäglichen Erfahrung weiß ich, dass viele Berufsanfänger, aber auch erfahrene Führungskräfte, oft „gegen Mauern prallen“, wenn sie nach einer Aus-und Fortbildung im Bereich Sozialkompetenz fragen.

Rasch heißt es dann: Dauert zu lange, keine Zeit, ist viel zu teuer. Umso erstaunlicher ist diese Reakton, wenn viele ihrer Vorgesetzten selbst über Jahre hinweg eine mehrtägige Fortbildung nach der anderen genossen und dabei offensichtlich vergessen haben, wie sehr sie selbst, ihre Mitarbeiter, die Firma und sogar ihr eigenes Privat-und Familienleben davon profitieren konnten.

Als ich plötzlich ein kleines Team leiteten sollte…


Märkte und Kunden sind anspruchsvoller als früher

Um Menschen wirkungsvoll zu motivieren sowie zu inspirieren, brauchen wir daher alle viel mehr Fingerspitzengefühl und Flexibilität als noch vor wenigen Jahren.

Die Konkurrenz und der Mitbewerb sind vielerorts mannigfaltig. Auch die Ansprüche an Service und Flexibilität sind gewaltig. Wer auf all das nicht zeitgemäß und wertschätzend reagieren kann, verliert rasch seine wertvollsten Leistungsträger, Auftraggeber und Geschäftspartner.

Heutzutage wird immer seltener noch ausreichend Zeit und Geld für Aus-und Fortbildungen investiert, um die zwischenmenschlichen Kompetenzen zu erweitern und zu vertiefen.

Insbesondere Berufseinsteiger werden oftmals ins eiskalte Wasser geschmissen. Ohne Führungskräfte-Knowhow, Coaching oder Begleitung durch einen erfahrenen Mentor, der weiß, worauf es bei einem neuzeitlichen Führungsstil inzwischen wirklich ankommt.

Wenn dann Mitarbeiter und Kunden verärgert abwandern, ist das Bedauern riesengroß. Verglichen mit dem Schaden, der dann entsteht, ist die Investition in den Aufbau von Führungskräfte-Know-how sicherlich deutlich sinnvoller und finanziell geringer.


Das zeitgemäße Know-how für Erfolg!

Und weil eben vielerorts weder ausreichend Zeit bzw. Budget vorhanden ist, um das zwischenmenschliche Knowhow effektiv erwerben oder erweitern zu können, habe ich all diese Inhalte zeit-und kostenoptimiert in einem spannenden Online-Programm zusammengefasst.

Über den Zeitraum von acht Wochen gehen wir auf eine interaktive Reise zu mehr Leichtigkeit im Job. In dem anschließenden Praxistraining werden die neuen Fähigkeiten obendrein ergänzt und vertieft.

In diesen zwei Monaten sind wir ein sehr intensives und individuelles Projektteam. Du entdeckst und entwickelst hochkarätige praxiserprobte Lösungen sowie unzählige Wahlmöglichkeiten für deine Praxis.

Dabei kannst Du entscheiden wann, wo, in welchem Tempo und wie oft du dir Zeit nimmst, um die Inhalte zu erobern.

Du bekommst wertvolle Checklisten und praxisrelevantes Ergänzungsmaterial, erhältst wertschätzendes und konstruktives Feedback. Ob allein, mit einem Lernpartner oder auch durch Coaching und Begleitung von mir, kannst du so tief und sehr individuell in deine Fragen eintauchen.

Schneide die alten Zöpfe einer vollkommen verstaubten Führungskräftekultur ab. Erfahre, wie du locker, zeitgemäß und wertschätzend Anerkennung und Respekt geben und erhalten kannst.

Frei nach Gandhi: Sei die Veränderung, die du dir wünscht in dieser Welt!

Warte nicht, bis es für dich oder dein Team bzw. Unternehmen zu spät ist. Hol dir rechtzeitig dieses wertvolle Wissen, mit dem du dein (Berufs-)Leben – und auch das deines Umfeldes – deutlich angenehmer gestalten kannst. Du wirst staunen, was du damit alles erreichen kannst. Leicht, wirkungsvoll und fair!

Neugierig geworden? Klicke hier und erfahre mehr über Inhalte, Ablauf, Konditionen und Buchungs-Varianten. Aber Achtung: Melde dich bis zum 18. Januar 2018 an, danach wird die Anmeldung geschlossen damit ich mich voll und ganz auf dich und unser Programm konzentrieren kann.

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