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Vom Träumen zum Handeln

12. November 2015 - Generelles, Selbstbewusstsein, Ziele erreichen
Vom Träumen zum Handeln

Träume sind die Vorboten unserer Zukunft

Träumst du auch manchmal mal von einer viel, viel besseren Welt? Einer Welt, in der alles leichter läuft, in der eines Tages das ganz große Projekt oder die lang verdiente Anerkennung und Beförderung kommt. Sicherlich entstehen dann wunderschöne Vorstellungen mit reichem Geldsegen für ein sorgenfreies Leben voller Glück, Freiheit und Gesundheit.

Unsere Träume sind wertvoll, denn sie entfachen unsere Visionen, motivieren und inspirieren uns. Wenn wir jedoch keine Antwort darauf finden, wie wir all diese Träume in die Tat umgesetzten können, dann vergeht Jahr um Jahr und wir kommen nicht vom Fleck.

Das erinnert ich an die Geschichte von Jossele, der täglich in der Synagoge betete:

[su_expand more_text=“Weiterlesen“ hide_less=“yes“]«Ich danke dir», sagte er, «dass ich gesund bin, für meine Freunde, für meine Frau und meine Kinder, die mich gern haben. Nur eines», schloss er dann sein Gebet, «fehlt mir. Ich bin ein armer Mann, und manchmal weiss ich nicht, wie ich meine Familie ernähren soll. Bitte, lieber Gott, hilf mir doch, zu mehr Geld zu kommen. Es wäre doch so leicht für dich, ein einziger Gewinn in der Lotterie, und ich wäre meine Sorgen los.»

So betete Jossele während zwanzig Jahren, jeden Tag, aber nichts geschah. Eines Tages seufzte er resigniert: «Was bist du für ein Gott? Seit zwanzig Jahren bitte ich dich täglich um einen kleinen Gewinn in der Lotterie – aber was tust du? Nichts. Ich bleibe arm, wie ich es seit zwanzig Jahren gewesen bin.»

Kaum hatte Jossele dies gesagt, so hörte er ein gewaltiges Donnern und eine tiefe Stimme, die sagte: «Jossele, so kauf dir doch endlich ein Los!»

Das Warten auf die Veränderung …

endet meist mit einer großen Enttäuschung voller Verbitterung und Frust! Hierzu gab schon Mahatma Gandhi den weisen Rat:

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!

Aber oft höre ich in meinen Führungskräfte-Seminaren „die da unten“ könnten/sollten/müssten dies oder das tun. In den Mitarbeiter- und Teamseminaren höre ich dann „die da oben müssten/könnten/sollten aber zuerst“!

Wenn ich dann von Jossele erzähle oder nach konkreten Ideen für Schritte, Chancen und Möglichkeiten für ein besseres Miteinander frage, so höre ich zahlreiche Klagen und Gründe warum es immer schon so war (und auch in Zukunft nicht anders sein kann) und überhaupt sollen doch mal die anderen zuerst!

Übernehme Verantwortung

Stelle dir mal vor, was wir alles bewirken könnten, wenn wir öfter den ersten Schritt machen würden. Wir müssten nicht mehr darauf warten, dass ein Wunder geschieht. Jeder Mensch könnte ganz einfach und konkret zur Verbesserung der Umstände beitragen und so vielleicht zur Nachahmung anregen und inspirieren. Aber nein, statt dessen warten die allermeisten Menschen darauf, dass ganz einfach ein Wunder geschieht oder irgendwer die Situation irgendwie in Ordnung bringt.

Kennst du die Löffelliste?

Hast du eine Vorstellung, was alles in deinem Leben noch passieren sollte, bevor du den Löffel abgibst? Oooops, ich hoffe ich habe dich jetzt nicht erschreckt. Das ist ja für viele Menschen echt harter Stoff. Dementsprechend viele weigern sich das einzig Sichere im Leben anzuerkennen, nämlich, dass das Leben eines Tages vorüber ist.

Dazu hat die Australierin Bronze Ware übrigens ein sehr gutes Buch geschrieben. Sie hat Menschen auf ihrem Sterbebett interviewt und dabei festgestellt:

Es sind immer die gleichen fünf Dinge, die Menschen bereuen, wenn sie am Ende ihres Lebens sagen:

Ich wünschte, ich hätte…

  1. den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben
  2. nicht so viel gearbeitet
  3. den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken
  4. den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten
  5. mir erlaubt, glücklicher zu sein

Diese fünf Punkte sind also extrem wichtig. Ein erster Schritt zu einem wirklich erfüllten Leben könnte also eine Löffelliste sein. Dies ist eine Liste, auf der dann eben all die Dinge stehen, die du in deinem Leben unbedingt noch erfahren und erleben möchtest! Mach dir den Spass und hol dir Stift und Papier und fang ganz einfach damit an…

Und sonst so? Wo willst du eigentlich hin?

Wie schaut es bei dir in Bezug auf deine ganz persönlichen Vorhaben und Ziele aus? Weißt du z.B. heute bereits, was in deinem Leben noch passieren soll? Weißt du, wo du in ein, zwei, drei, vier oder fünf Jahren sein möchtest? Ja? Dann kannst du diesen Absatz überspringen!

Wenn du jedoch irgendwie noch gar nicht so genau weißt, ob das, was du da momentan mit deinem Leben so machst, eigentlich wirklich Deins ist, dann lies auf alle Fälle weiter. Um die Zukunft steuern und verändern zu können, benötigen wir zunächst eine Vorstellung bzw. Vision.

Ein Mensch, der keine Idee von seinen Zielen hat, könnte auch gleich in ein Taxi steigen und sagen: „fahren Sie mich irgendwo hin, ich werde überall gebraucht“.

Falls du also noch keine konkreten Zukunftsvisionen hast, dann habe ich im nächsten Absatz eine prima Anleitung, mit der du deine Träume genauer erforschen und analysieren kannst.

Beame dich zum Glück

Ähnlich, wie vor einer sportlichen Herausforderung, sollten wir unsere Vorstellungen zunächst in kreative Bahnen lenken. Kaum ein Sportler wäre so dumm, sich pausenlos mögliche Fehler und Unfälle farbig und in 3D auszumalen, ohne sich auch eine konkrete Vision von seinen möglichen Erfolgen auszumalen.

Dazu geh jetzt ganz einfach in deiner Vorstellung zu einem Ereignis zurück, als dir etwas gelungen ist und/oder worauf du richtig stolz bist. Das kann eine bestandene Prüfung sein, eine große Herausforderung, die du gemeistert hast. Ganz egal, was es ist, schreib es bitte jetzt auf.

Dann fühle, höre, sehe dir die Situation nochmal genau an. Vielleicht hörst du angenehme Kommentare, siehst schöne Bilder oder ein gutes Gefühl überkommt dich ganz einfach.

Anschließend suche bitte nach weiteren Meilensteinen deines Lebens, in denen du so richtig glücklich und zufrieden warst.

Verweile bei jedem Punkt eine kleine Weile und tauche richtig ein in die Erinnerung. Am besten machst du sie so lebendig, als ob sie gerade jetzt geschieht. Schreib jede Etappe auf.

Schau dir nun alle Etappen deines Lebens an. Du hast vieles erreicht und es ganz schön weit gebracht bis hierher. Jetzt stellt sich die Frage, ob das denn schon alles gewesen sein soll. Falls du diese Frage ganz klar mit „nein“ beantworten kannst, dann les bitte weiter.

Zunächst machen wir uns an die

Analyse der Gegenwart

Betrachten wir dein jetziges Leben. Mit welchen Bereichen bist du zufrieden, welche Bereiche gibt es, in denen du dir andere Zustände, ein anderes Handeln, Herangehen, Verhalten wünscht? Jetzt hole dir Stift und Papier und liste alle Bereiche auf, welche dir wirklich wichtig sind. Es sollten nicht mehr als 6-8 Hauptbereiche sein. Viele wählen Begriffe wie Gesundheit, Lebensunterhalt, finanzielle Absicherung, Beruf & Erfolg, Partnerschaft, Familie & Freunde. Du entscheidest, was für dich passt.

Bewerte und plane deine Zufriedenheit

Jetzt bewerte bitte den Grad deiner Zufriedenheit auf einer Skala von 0 = inexistent bis 10 = vollkommen in Ordnung.

Jetzt werde bitte noch konkreter: Überall dort, wo du unter 5 Punkten gelandet bist, stelle dir die Frage, was wäre möglich, nachdem du 9 bzw. 10 Punkte erreicht hast. Was ist dann erreicht? Spiel mit deinen Ideen. Mal dir aus, wie du dich dann fühlst. Was sagst du dir dann, was sagen andere über dich. Wo befindest du dich, bist du allein oder wer ist in deiner Nähe? Schreib alles auf, was dir dazu einfällt.

Nach diesem Schritt suche dir bitte maximal drei Bereiche aus, um die du dich in der nächsten Zeit kümmern möchtest. Frage dich dazu: was ist der erste, sinnvolle Schritt, um auf der Skala um mindestens 0,1 Punkte nach oben zu kommen.

Bitte achte darauf, dass du jeden Schritt so planst, dass du ihn in Eigenregie machen kannst,  ohne andere Menschen dabei zu beeinträchtigen. Passe deine Vorhaben ggf. darauf an. In einem der nächsten Themen erfährst du, wie man seine Vorhaben so plant, dass die Umsetzung ganzheitlich und leicht gelingt.

Und du weißt ja: Getreu dem Motto: Wenn du dich nicht ernst nimmst, wer sollte es sonst tun? Schreib deshalb bitte wieder deine Ideen am besten gleich daneben.

Kauf dir ein Los und mache den ersten Schritt

Und danach mach den nächsten und den übernächsten. Und ehe du dich versiehst, bist du genau an dem Punkt angelangt, den du heute noch für unmöglich hältst. Dabei wünsche ich dir schon jetzt viel Freude und Erfolg.[/su_expand]


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Bis dahin wünsche ich dir eine rundherum gelungene Zeit! Bis bald und du weißt ja: Grow4it!

Deine Christl

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